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Katze / Arten & Info
Katze / Gesundheit:
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Auf die Katze gekommen
Vielen Dank an Michaela für dieses Bild von "Guns `n` Roses von Aminius" einer Norwegische Waldkatzen!
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Vor der Anschaffung einer Katze müssen wir uns die Frage stellen, welchen Lebensraum wir ihr bieten können?
Soll sie ausschließlich in der Wohnung bleiben oder darf sie überwiegend oder zeitweise ins Freie?
Wenn Sie sich eine ausgewachsene Katze aussuchen, sollten Sie auf ihre Gewohnheiten Rücksicht nehmen. Viele Katzen, die bereits die Freiheit genossen haben, wären unglücklich, wenn man sie ausschließlich in vier Wänden halten würde.
Es gibt aber auch Katzen, die mit einem Leben in der Wohnung vordurchaus zufrieden sind, ausgesetzt die Lebensbedingungen sind aus Katzensicht akzeptabel.
Als Mindestanforderung für den Raumbedarf kann etwa eine geräumige Zweizimmerwohnung gelten, wobei die Katze möglichst freien Zugang in jedes Zimmer haben sollte.
Katzen haben beides: das Bedürfnis nach Nähe und das Bedürfnis nach Distanz. Zeitweise suchen sie die Nähe von Mensch oder Tier, manchmal ziehen sie sich aber auch gerne zurück, um das Geschehen in der Wohnung aus der Entfernung zu beobachten. Das Bedürfnis nach körperlichem Kontakt zum Menschen ist bei Katzen individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt und sollte vom Tierhalter respektiert werden. Katzen möchten auf keinen Fall längere Zeit alleine bleiben. Sie fühlen sich dann einsam und sind frustriert. Sensible Tiere können sogar psychosomatische Erkrankungen bekommen, die sich z. B. durch Erbrechen, Durchfall oder Verhaltensänderungen äußern.
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Zwei Katzen?
In den meisten Fällen ist es zweckmäßig, der Katze neben der Gesellschaft mit den Menschen, den ständigen Kontakt zu einem anderen Sozialpartner - am besten zu einer anderen Katze - zu ermöglichen. Es ist sinnvoll, zwei Katzen aus einem Wurf gemeinsam aufzunehmen. Wenn eine Katze bisher als Single lebte und mit einer anderen Katze vergesellschaftet werden soll, ist darauf zu achten, daß der Altersunterschied möglichst nicht mehr als acht Jahre beträgt. Jungtiere bis zu einem Alter von fünf Monaten lassen sich meist am besten in einen bestehenden Haushalt mit einer bisher einzeln gehaltenen Katze integrieren. Die Frage des Geschlechts ist für ein gutes Miteinander weniger entscheidend als Typ und Charakter der Katzen - es gibt hervorragende gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Die Tiere sollten von ihrer Persönlichkeit und ihrem Temperament her zueinander passen.
Wohnungsgestaltung
Es kommt der Katze sehr entgegen, wenn man die Wohnung auch nach ihrem Geschmack gestaltet: ein erhobenes Plätzchen zum Beobachten oder zum Ruhen weiß die Katze sehr zu schätzen. Katzen lieben breite Fenstersimse von denen sie das Treiben auf der Straße beobachten können. Kletterbäume mit Ruheflächen sind mit etwas Geschick leicht selbst zu bauen oder können im Fachhandel erworben werden. Kletterbäume sind nicht nur beliebte Aussichtstürme für Katzen, sondern können gleichzeitig auch als Kratzgelegenheit dienen. "Hängematten" sind vor einem Heizkörper plaziert ideale Ruheplätze für Katzen. Einfache Pappkartons bringen neue interessante Gerüche ins Haus und werden ebenfalls gerne als Schlupfwinkel akzeptiert. Die Kartons sollten von Zeit zu Zeit durch neue ausgetauscht werden.
Katzenklo
Da Katzen sehr sauber sind, benötigen sie für ihr Geschäft ein oder besser zwei Katzenklos, die am besten nicht direkt nebeneinanderstehen. Dafür eignen sich leicht zu reinigende Kunststoffwannen mit hohen Wänden, die täglich gereinigt und mit sauberer Katzenstreu gefüllt werden.
Fütterung
Natürlich sollte jedes Tier einen eigenen Eß- und Trinknapf besitzen. Katzen nehmen natürlicherweise nie dort Nahrung auf, wo sie ihre Notdurft verrichten. Deshalb sollten Eß- und Trinknäpfe nicht in der Nähe der Katzenklos aufgestellt werden. Der freie Zugang zu Trinkwasser muß jederzeit möglich sein, nicht nur zu den Fütterungszeiten.
Spielzeug
Bei der Auswahl des Spielzeugs sollten Sie darauf achten, daß es im Eifer des Spielens nicht versehentlich verschluckt werden kann (niemals Faden mit Nadel liegenlassen).
Auslauf
Eine wesentliche Voraussetzung für den freien Auslauf ist, daß sich keine stark befahrene Straße in der Nachbarschaft befindet. Es ist ideal, wenn die Katze jederzeit durch ein Schlupfloch in die Wohnung kommen kann. Empfehlenswert sind die im Zoofachhandel erhältlichen Katzentüren, von denen einige durch elektronische Erkennung nur die eigenen Katzen hereinlassen, während fremde Tiere draußen bleiben müssen. Natürlich kann die Katze an der Tür auch durch "miau" oder "Anklopfen" mit der Pfote ihren Eintrittswunsch zu verstehen geben. Dann sollte aber auch immer jemand zu Hause sein, um zu öffnen. Vermeiden Sie schrägstehende Fenster oder Glastüren. Katzen, die keine andere Möglichkeit haben, nach draußen zu gehen oder von außen in die Wohnung zurückzukommen, versuchen oft, ein schrägstehendes Fenster zu benutzen. Allzuoft bleiben sie dann im gekippten Fenster stecken und können sich dabei schwerste Verletzungen zuziehen.
Es kommt ab und zu leider auch vor, daß Katzen vom Balkon oder vom Fenstersims stürzen. Das muß nicht sein: Balkone und Fenster kann man leicht mit Netzen sichern, denn Katzen landen leider nicht immer auf allen vier Pfoten!
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