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Hundeausbildung (Grundregeln)

Methodik (allgemeine Hinweise):

Bei der Ausbildung muss der Hundeführer sich im klaren sein, dass das Tier nur durch Lob, Tadel und absoluter Konsequenz erzogen werden kann. Der Hundeführer muss sich in der Hirarchie des "Rudels" immer an die erste Position setzen und das zu erziehende Tier dazu bringen, diese Hirarchie anzuerkennen.

Loben (wichtigstes Erziehungsinstrument):

Das Tier wird gekrault. Die Stimme wird im Tonfall erhoben. Da Hunde ein sehr gutes Gehör besitzen, reicht es, mit leiser, angenehm hoher, aber bestimmter Stimme mit dem Tier zu sprechen. Zur Unterstützung des Lobes wird ein kleines Leckerchen gereicht.

Tadeln:

Die Gegebenheit wird einfach ignoriert.
In der Steigerung, die von der Situation abhängig ist, wird die Kommandosprache (Forderung) in tieferer, lauterer, bestimmter Tonlage gegeben, wobei auf absolute Ausführung geachtet werden muß. Ein Tadel ist nur dann sinnvoll, wenn der Tadel vom Tier mit der falschen Gegebenheit gekoppelt werden kann, d. h. man muss noch während der Ausführung der falschen Gegebenheit mit einem Kommando (oder interessante Geräusche, oder Bewegungen) eingreifen und das Tier entsprechend abbringen, bzw. ablenken von der Gegebenheit. Wird das neue Kommando richtig ausgeführt, darf das erneute Lob zur Bestätigung nicht vergessen werden.

Kommandos:

  1. "Fuß"
  2. "Sitz"
  3. "Platz"

 

Tierärztliche Klinik für Kleintiere Stolpen
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