![]() |
||||||
|
Frettchen / Arten & Info Frettchen / Gesundheit
|
Frettchen / InfoGeschichtliches / Domestikation / Merkmale Das Frettchen (Mustela putorius furo) gehört zur Familie der marderartigen Raubtiere (mustelidea). Als Stammvater gilt der europäische Waldiltis (mustela putorius). Bei heute als Heim- und Jagdtier gehaltenen Frettchen unterscheidet man streng genommen zwischen dem "echten" Frettchen einer Albinomutation und farbigen Iltisfrettchen. Gezähmte Iltisse wurden schon Jahrhunderte v. Chr. zur Schlangen- und Nagerbekämpfung eingesetzt. Im 4. Jh. v. Chr. erwähnt Aristoteles das Frettchen als Jagdtier. Später wurden Frettchen hauptsächlich als Stöbertier zur Kaninchenjagd verwendet. Iltise bewohnen in der freien Wildbahn unterirdische Höhlen, in der sie den Nachwuchs aufziehen und die Jagdbeute lagern. Als Raubtier ernährt sich der Iltis von Wildkaninchen, Mäusen, Ratten und anderen Nagetieren. Aber auch Vögel und Vogelgelege stehen auf seiner Speisekarte. Das weibliche Tier (Fähe) erreicht eine Größe von 25-40 cm und ein Gewicht von 600-1000 g. Männliche Tiere (Rüden) werden bis zu 60 cm lang und erreichen ein Gewicht von 1200-2000 g. Die Ranzzeit des Frettchens liegt in der Zeit von März bis August. Die Paarungsbereitschaft wird durch die Lichtintensivität gesteuert. Die Tragezeit beträgt ca. 42 - 46 Tage. Ein Wurf hat 2 - 12 Welpen. Die Welpen kommen unvollständig d. h. nackt, blind und taub zur Welt. Bis zu 37 Tage vergehen, ehe die Jungtiere Augen und Ohren öffnen. 6 - 8 Wochen nach der Geburt beginnt die Entwöhnung vom Muttertier. Die Geschlechtsreife erreichen Frettchen 9 - 12 Monate nach der Geburt. Als Heimtier gehaltene Frettchen haben eine Lebenserwartung von durchschnittlich 9 Jahren. Frettchen gibt es heute in den verschiedensten Farbvarianten. Nach Standard unterscheidet man Iltis-, Albino-, Siam- ,Silver- , Harlekin-, Panda- ,Blackself- und Snowfrettchen. Die neueste Züchtung ist das Angorafrettchen.
![]() |
|
|
|
| Kontakt | Impressum |
© Tierservice Dr. Düring und Düring GbR 2008 |